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News / Berichte von JF

  • Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 23. März 2017 18:10
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Workshop für Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer
 

Zum diesjährigen Workshop am 25. Februar für JF-Warte und Betreuer lud die JF-Geesthacht um 8.00 Uhr  in ihr Gerätehaus in Grünhof-Tesperhude ein.  Der Workshop war mit 23 Leuten aus 15 verschiedenen Jugendfeuerwehren gut besucht und nach einer kurzen Begrüßung und lockeren Vorstellungsrunde gab es ein leckeres ausgiebiges Frühstück und es konnte gestärkt begonnen werden.

Die Agenda des Workshops war gut gefüllt und enthielt sehr informative und diskussionsreiche Themen.
Stefan Jacke (KJFW) stellte u.a. vor, woher die Jugendfeuerwehren für Veranstaltungen z.B. Nachwuchsgewinnung, Präsentationen oder auch JF-Wettbewerbe diverse Arbeitsmaterialien bekommen. Der Kreisfeuerwehrverband und auch die Kreisjugendfeuerwehr hält diverse Sachen, wie Promotiontheken, Plakataufsteller, Bauzaunplanen bedruckt mit Jugend- und Feuerwehr Werbung , Wettbewerbsgeräte für z.B. Bundeswettbewerbe und CETIF, Kanus für Ausfahrten und auch diverse Experimentierkoffer für die Brandschutzerziehung und Aufklärung, bereit. Diese Angebote sind kostenfrei und müssen nur rechtzeitig beim KFV angemeldet werden.
Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeiten beim Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg für ein schmales Geld Spiele, Großspielgeräte, Hüpfburgen und auch Zelte für Jugendliche sich auszuleihen. Auch der LFV-SH und die HFUK bieten diverse Geräte zum Ausleihen an. Eine genaue Auflistung aller Geräte, befindet sich unter deren Homepage.

Ein wichtiges Thema war die Vorstellung der neuen Jugendordnung KJF / Satzung durch Stefan Jacke. Hier wurden einige Passagen zur Ordnung der KJF aktualisiert bzw. gefüllt, weil diese z.B. nicht richtig geklärt sind oder gar nicht existieren.
Die neue Ordnung für die Kreisjugendfeuerwehr des Kreises Herzogtum Lauenburg wird bei der Kreisjugendversammlung am 25. März abgestimmt.

Durch das Medium Metaplantechnik, wurde das Brainstorming der Jugendwarte mit dem Thema ‚Erwartung an die KJF‘ an der Pinnwand dargestellt. Gute Ideen kamen zusammen, nach der Wichtigkeit sortiert und heiß diskutiert. Themen, wie Mitgliederwerbung, gemeinsame Übungen und Wettkämpfe, Abnahmen der Jugendflammen und auch Darstellung der KJF mit modernen Medien z.B. Facebook und einer eigenen internen JF-App wurden aufgelistet und besprochen. Diese Themen werden nun in der KJF bearbeitet und sich für dieses Jahr auf die Fahne geschrieben.
Damit der nächste Workshop auch wieder mit Leben befüllt werden kann, wurden auch hier schon viele tolle Ideen gesammelt. Nach mehreren interessanten Themenaustausche und Abschlussgespräche wurde der Workshop um 14.00 Uhr beendet.

Ein großer Dank geht an die JF-Geesthacht mit der Jugendwartin Susanne Phelps und ihr Team, die mit der guten Organisation und Verpflegung es zu einem sehr guten Workshop verlaufen ließ.

Andrea Wieser

Liebe Grüße
Andrea

 


Prüfung Jugendflamme 3 erfolgreich abgelegt
 
Acht Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr Wentorf bei Hamburg Kreis Herzogtum Lauenburg tragen seit dem 10. Dezember stolz die Nadel der Jugendflamme 3 an ihrer Uniform.
Die Jugendflamme ist kein Wettbewerb, sondern ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens in der Jugendarbeit. Sie ist in drei Stufen gegliedert. Nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen, sondern auch Sport & Spiel sowie soziales Engagement sind Bestandteil der einzelnen Stufen. Hierin spiegelt sich somit auch das breite Spektrum der Jugendarbeit wider.
Alle Acht haben zuvor, was mit in die Wertung Sport der Jugendflamme ging, ihr Schwimmabzeichen Totenkopf in Schwarz (1 Stunde ohne Unterbrechung schwimmen) absolviert sowie in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Elmenhorst den Erste Hilfe Lehrgang abgelegt oder sie sind ausgebildete Schulersthelfer. Dieses Wissen wurde dann an einem Fallbeispiel mit Übungsdefilierbrator und Wiederbelebungsmaßnahmen an einer Übungspuppe abverlangt.

Unter dem Punkt Kultur haben die Jugendliche textsicher die Schleswig-Holstein Hymne zusammen gesungen und in der Kategorie Kreativ wurde zwei Wochen vor der Prüfung mit bestimmten Vorgaben die Aufgabe: “Entwerfe ein Logo, was deiner Feuerwehr gehören könnte“ gegeben. Was an dem Prüfungstag dann abgegeben worden ist, waren regelrecht große Kunstwerke!
Bei der praktischen Demonstration eines Schaumangiffs und zusätzlichen theoretischer Erklärung wurde das feuerwehrtechnische Wissen abgefragt, was zusätzlich auch noch durch Fragen im Allgemeinwissen ergänzt worden ist.

Letztendlich haben alle Teilnehmer mit über 80% die Stufe 3 der Jugendflamme bestanden, was sich super sehen lassen kann!
Die nächste Abnahme der Jugendflamme wird mit der Stufe 2 im Januar 2017 bei der Jugendfeuerwehr Lauenburg/Elbe stattfinden. Der Fachbereichsleiter Wettbewerbe Sören Wieser freut sich schon auf eine weitere spannende Prüfung.
 
Andrea Wieser
Fotos: Feuerwehr Wentorf

 


Würdigung des freiwilligen Ehrenamtes junger Menschen durch Torsten Albig


Nick Oliver Salge aus der Jugendfeuerwehr Alt-Mölln und Niclas Brose aus der Jugendfeuerwehr Bliesdorf sind stolz. Beide wurden vom Ministerpräsidenten Torsten Albig am 28. November vor 165 Gästen im Kulturforum in Kiel geehrt. 87 engagierte junge Menschen aus Schleswig-Holstein, darunter 9 Jugendfeuerwehrangehörige, zwei aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg, haben für ihre überdurchschnittlich geleistete Arbeiten im freiwilligen Ehrenamt  ein großes Dankeschön und als Geste eine Urkunde bekommen. „Die Behauptung, junge Leute engagieren sich heutzutage zu wenig in der Gesellschaft, ist schlichtweg falsch.“, so Albig. Jeder dritte Jugendliche oder junger Erwachsene sei ehrenamtlich aktiv „Deshalb ist es an der Zeit, die jungen Ehrenamtlichen in den Mittelpunkt zu stellen!“
Ist es doch nicht immer selbstverständlich, neben der Schule, Ausbildung und Beruf sich für die Jugendfeuerwehr einzusetzen und freiwillig Ehrenämter ausüben. Nick Oliver Salge (16 Jahre) hat u.a. die Jugendfeuerwehr Alt-Mölln im Jahre 2013 mit gegründet und im Alter von 12 Jahren schon den Posten als Jugendgruppenleiter übernommen. Auch Niclas Brose ist Jugendgruppenleiter. Dies gibt Selbstbewusstsein und das Wichtigste: Es macht vor allem unheimlich viel Spaß!
 
Andrea Wieser
 
Foto: Frank Peter